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Steuerforum Liechtenstein: Die Chancen für den Fonds- und Steuerstandort Liechtenstein

13. März 2015 | 09:18 Autor: Universität Liechtenstein Liechtenstein, Vorarlberg

Vaduz (FL) Herausforderungen und Chancen für Liechtenstein, sich als attraktiver Fonds- und Steuerstandort zu positionieren, stehen im Zentrum des Steuerforums Liechtenstein, das am Donnerstag, 26. März 2015, von 12.30 bis 18.30 Uhr auf dem Universitäts-Campus stattfindet.

Der Finanzplatz und der Steuerstandort Liechtenstein durchlaufen seit Jahren eine Phase grundlegender Veränderungen in einem europäischen und globalen Umfeld. Ein zentrales Thema in diesem hochdynamischen Umfeld sind die regulatorischen und steuerlichen Entwicklungen im Bereich der Investmentfonds innerhalb der EU und des EWR. Mit der Umsetzung der EU-Richtlinien UCITS-IV und AIFM in Liechtenstein wurde der rechtliche Rahmen sowohl für im Inland gegründete OGAW als auch im Inland verwaltete alternative Investmentfonds geschaffen.

Potenzial durch den EU-Pass

Insbesondere der mit Umsetzung und Übernahme der AIFM-Richtlinie in das EWR Abkommen verbundene EU Marktzugang für liechtensteinische Investmentmanager (EU-Pass) und die Möglichkeit, ausländische Investmentfonds zu redomizilieren stellen ein besonderes Potential für den Fondsstandort Liechtenstein dar. Dies nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass Liechtenstein neben dem Zugang zum EWR als einziges Land in Europa auch denjenigen zum schweizerischen Wirtschaftsraum hat.

4-Länder-Ansatz: FL, AT, CH, DE
Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung des Fondsstandorts Liechtenstein ist darüber hinaus die nationale und internationale Besteuerung der verschiedenen liechtensteinischen Investmentfondstypen mit in- und ausländischen Vermögenswerten und Investoren in Liechtenstein, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insoweit sind die aktuelle Klarstellung der liechtensteinischen Steuerverwaltung zur Besteuerung von Fondsanteilen, welche durch juristische Personen gehalten werden, und die aktuellen Entwicklungen in der Besteuerung von Investmentfonds in Deutschland iRd Investmentsteuergesetzes, in Österreich iRd Ausweitung der beschränkten Steuerpflicht auf Zinsen und in der Schweiz iRd Verrechnungssteuerreform zu beachten. Zudem werden zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen die Abkommensberechtigung des Investmentfonds und der Anteilsinhaber sowie die Anwendung des Automatischen Informationsaustauschs (AIA) auf Fonds analysiert.

Steuerforum Liechtenstein
Vaduz, Auditorium der Universität Liechtenstein
Donnerstag, 26. März 2015
12.30 bis 18.30 Uhr mit anschliessendem Apéro
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.uni.li/steuerforum

    Universität Liechtenstein

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    +423 265 11 11
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