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CEO Roland Matt

LLB-Gruppe steiger Halbjahresergebnis

25. August 2016 | 09:11 Autor: Liechtensteinische Landesbank Österreich, Liechtenstein

Vaduz (FL) Die LLB-Gruppe steigerte ihren Halbjahresgewinn 2016 in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld um 5.5 Prozent auf CHF 43.0 Mio. Mit hoher Dynamik ist die LLB-Gruppe in die Umsetzung der Strategie StepUp2020 gestartet. Die Bank steht für Stabilität und Sicherheit. Dies unterstreichen die starke Eigenkapitalausstattung sowie das ausgezeichnete Moody's Rating. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 12. Mai 2016 Georg Wohlwend zur Wahl als VR-Präsident vor.

"In einer aussergewöhnlichen Tiefzinssituation steigerten wir den Gewinn im ersten Halbjahr 2016 auf CHF 43.0 Mio.", fasst Group CEO Roland Matt zusammen. "Dank des fokussierten Geschäftsmodells und der konsequenten Kundenorientierung haben wir unsere Position in den Zielmärkten gestärkt. Zugleich haben wir im Zuge der Strategie StepUp2020 in zukunftsweisende Innovationen investiert."

Strategie StepUp2020 erfolgreich gestartet
Die LLB-Gruppe ist 2016 mit Dynamik in die Umsetzung der Strategie StepUp2020 gestartet. In einem anspruchsvollen Marktumfeld setzt sie auf nachhaltig profitables Wachstum. Die Umsetzung der vier Kernelemente Wachstum, Profitabilität, Innovation und Exzellenz verläuft planmässig.

Als erste Bank in Liechtenstein und in der Schweiz hat die LLB-Gruppe die Video-Identifikation zur Online-Kontoeröffnung und unter dem Label "LLB Invest" / "Bank Linth Invest" ein innovatives Modell für die Anlageberatung der Zukunft eingeführt. Um Exzellenz zu fördern, investiert die LLB- Gruppe zudem umfassend in das Know-how der Mitarbeitenden. Im März 2016 erfolgte der Start des Ausbildungsprogrammes für die Kundenberater nach den Standards der Swiss Association for Quality (SAQ).

Konzernergebnis in anspruchsvollem Umfeld erhöht
Frankenstärke, Negativzinsen, volatile Finanzmärkte und die zunehmende Regulierung forderten die Banken im ersten Halbjahr 2016 weiter. Der Brexit-Entscheid Grossbritanniens verschärfte die Situation zusätzlich. Unter diesen Vorzeichen erwirtschaftete die LLB-Gruppe im ersten Halbjahr 2016 ein gutes Konzernergebnis, das mit CHF 43.0 Mio. um 5.5 Prozent höher ausfiel als im Vorjahr (1. Semester 2015: CHF 40.8 Mio.).

Der Geschäftsertrag nahm um 5.6 Prozent zu und belief sich auf CHF 155.1 Mio. (1. Semester 2015: CHF 146.8 Mio.).

Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 5.2 Prozent auf CHF 68.3 Mio. (1. Semester 2015: CHF 64.9 Mio.). Die Zinserträge im Kundengeschäft erreichten ein Plus von 7.7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft verringerte sich um 5.5 Prozent auf CHF 71.3 Mio. (1. Semester 2015: CHF 75.5 Mio.). Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat weiterhin zu einer Zurückhaltung der Kunden bei Börsentransaktionen geführt.

Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft ging auf minus CHF 0.8 Mio. zurück (1. Semester 2015: plus CHF 10.9 Mio.). Wie schon im Vorjahr führten die rückläufigen Zinsen zu einem stichtagsbezogenen Bewertungsverlust bei den Zinsabsicherungsinstrumenten von CHF 18.6 Mio. (1. Semester 2015: CHF 10.8 Mio.). Der Kundenhandel mit Devisen, Valuten und Edelmetallen reduzierte sich um 18.0 Prozent auf CHF 17.7 Mio. Das Devisenhandelsvolumen war nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) im ersten Halbjahr 2015 ausserordentlich hoch.

Der Erfolg aus Finanzanlagen lag bei CHF 10.0 Mio. (1. Semester 2015: minus CHF 22.1 Mio.).

Strategischer Personalausbau erhöht Geschäftsaufwand
Der Geschäftsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7.3 Prozent auf CHF 108.5 Mio. (1. Semester 2015: CHF 101.1 Mio.). Der Personalaufwand stieg um CHF 8.9 Mio. auf CHF 65.3 Mio. (1. Semester 2015: CHF 56.3 Mio.) infolge des strategischen Personalausbaus auf 842 Vollzeitstellen (31. Dezember 2015: 816) sowie Abgrenzungen für variable Vergütungen. Der Sachaufwand blieb mit CHF 30.3 Mio. stabil (1. Semester 2015: CHF 30.5 Mio.).

Die Cost-Income-Ratio betrug 69.8 Prozent (1. Semester 2015: 66.6 %), bereinigt um Markteffekte (Zinssatzswaps und Kurserfolge Finanzanlagen) lag sie bei 63.2 Prozent (1. Semester 2015: 58.2 %).

Neugeld-Zuflüsse in Heim- und Wachstumsmärkten
Das Geschäftsvolumen belief sich auf CHF 56.3 Mia. Die Kundenvermögen der LLB-Gruppe betrugen per 30. Juni 2016 CHF 45.3 Mia. (31. Dezember 2015: CHF 45.6 Mia.). Der Rückgang ist währungsbedingt.

In den Heimmärkten sowie in den Wachstumsmärkten verzeichnete die LLB-Gruppe erfreuliche Netto-Neugeld-Zuflüsse. Die Abflüsse in den traditionellen Märkten verlangsamten sich. Insgesamt lagen die Netto-Neugeld-Abflüsse bei CHF 42 Mio. (1. Semester 2015: Abfluss von CHF 166 Mio.).

Die Kundenausleihungen lagen mit einem Plus von 0.3 Prozent bei CHF 11.0 Mia. Die Hypothekarforderungen stiegen um 1.8 Prozent auf CHF 9.8 Mia. (31. Dezember 2015: CHF 9.6 Mia.).

Starke Eigenkapitalbasis
Die LLB-Gruppe verfügt mit einem Eigenkapital von CHF 1.7 Mia. über eine hohe finanzielle Stabilität und Sicherheit. Die Tier 1 Ratio lag bei 20.3 Prozent (31. Dezember 2015: 20.6 %). Das ausgezeichnete Rating, das die Liechtensteinische Landesbank Ende April 2016 von der Ratingagentur Moody's erhalten hat, unterstreicht die Solidität der LLB-Gruppe. Mit dem Depositenrating von Aa2 befindet sich die LLB in der Top-Liga der Liechtensteiner und Schweizer Banken und liegt weit über dem Durchschnitt europäischer Finanzhäuser. Moody's würdigte die soliden finanziellen Fundamentaldaten und insbesondere die starke Kapitalausstattung sowie die gute Liquiditäts- und Refinanzierungssituation.

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