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Ray Popoola

Peak Performance - im eigenen optimalen Leistungsbereich

10. August 2015 | 08:48 Autor: Anna Ulmer | WIRTSCHAFTSZEIT Vorarlberg, Tirol, Wien, Steiermark, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland, Liechtenstein, Deutschland, Österreich, Schweiz

Höher, weiter, besser – Spitzenleistungen werden heute nicht mehr nur von Sportlern, sondern auch von Managern oder Schülern erwartet. Was Peak Performance ist und wie man selber die beste Leistung erbringen kann erklärt Ray Popoola, Mental Coach und Trainer.

Was ist Peak Performance für Sie?
Das ist ein mentaler und emotionaler Zustand, in dem ich in entscheidenden Momenten das Beste gebe, beziehungsweise, das Beste aus mir heraus hole. Nur mit dem richtigen emotionalen Zustand kann ich auch die richtige Entscheidung treffen.

Wie kann man das trainieren, Bestleistungen zu erbringen?
Damit ich eine Spitzenleistung erbringen kann, brauche ich Mut, Willen, Ehrgeiz und den dazu passenden emotionalen Zustand. Ich muss meine Glaubenssätze hinterfragen und motiviert sein, etwas Neues zu lernen.
Das Training besteht aus einer Kombination aus mentalem Training und Coaching. Beim Coaching liegt der Fokus auf der Identifikation von Blockaden und suboptimalen mentalen Zuständen. Weiters werden limitierende Glaubenssätze erforscht und persönliche Erfahrungen analysiert. Anschließend wird mit all diesen Informationen blockierendes Material bearbeitet und aufgelöst.
Beim Training werden Strategien auf mentaler Ebene umgesetzt. Es wird gelernt, wie man das Gehirn bewusster nutzt und trainiert und sich über das Übliche hinaus motivieren kann.

Wer und warum will man seine Peak Performance verbessern?
Es gibt zwei Gruppen, die sich coachen und trainieren lassen: Das sind zum einen die, die aus einem Leidensdruck heraus eine Veränderung wollen und zum anderen jene, die mit einer Zielorientierung an sich arbeiten möchten.
Grundsätzlich haben alle den Wunsch, leichter ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Das können sowohl Schüler und Studenten sein, die effizienter lernen wollen, als auch Manager oder Sportler, die in dem, was sie tun, noch besser werden möchten.

Welchen Nutzen kann ein Manager aus solch einem Coaching ziehen?
In der Wirtschaft ist es wichtig, dass die passenden Menschen das Richtige zum idealen Zeitpunkt machen. Ich unterstütze Menschen dabei zu erkennen, ob sie das Richtige tun, am richtigen Ort sind und ob sie die richtigen Entscheidungen treffen. So entsteht ein optimal funktionierendes System. Weiters erarbeiten wir einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper und der Selbstwahrnehmung, mit der eine Peak Performance nachhaltig erst möglich wird. Auftretende bremsende Themen, wie zum Beispiel beim Präsentieren, im Führungsstil oder der Teamarbeit können, wenn sie dann identifiziert sind, durch passende Schritte transformiert werden.
Wer seine eigene Bestleistung erbringen will, muss in der Lage sein, seinen Fokus zu 100 Prozent auf das zu richten, was gerade jetzt passiert und darf sich nicht im Kopfkino von Ängsten oder Zweifeln ablenken lassen.

Gibt es Grenzen der Peak Performance?
Man könnte sich da ein Beispiel an Kindern nehmen. Sie können über 12 Stunden pro Tag spielen oder sich mit etwas beschäftigen. Aber sie kennen ihre Grenzen und hören dann auf, wenn sie nicht mehr mögen, hungrig sind, etc. Genau das verlernen wir Erwachsenen mit der Zeit – auf uns zu hören und zu erkennen, was wir brauchen, welche Bedürfnisse wir haben.
Beim Training und Coaching ist ein wesentlicher Punkt Achtsamkeit, respektive ein bewusster Umgang mit sich selbst. Peak Performance heißt nicht nur seine Leistung steigern zu können, sondern sich in seinem eigenen optimalen Leistungsbereich zu bewegen.

Wann werden Zielsetzungen überdacht?
Eine ethische Grenze ist zum Beispiel, wenn ich wahrnehme, dass eine Person sich übernimmt, sich dabei schadet und auf einer körperlichen und geistigen Ebene Schiffbruch erleiden könnte. Da ist es meine Pflicht dabei zu unterstützen, dass wieder ein Gleichgewicht zwischen der Umwelt, dem Körper und Geist hergestellt wird. Nur wenn diese Komponenten wieder optimal zusammenspielen, kann die eigene beste Leistung erbracht werden.

Zur Person:
Ray Popoola
Der 44 Jährige war bis 2008 in der Finanzbranche tätig und beschloss dann, sein langjähriges Hobby, Mentales Training, zum Beruf zu machen. In seiner Freizeit trainierte Ray Popoola 25 Jahre lang asiatische Kampfkünste und kam dort mit mentaler Spitzenleistung in Berührung – darin bildete er sich intensiv weiter. 2010 gründete Popoola die Mindgroup und unterstützt mit seinem Team Menschen dabei, ihre eigenen mentalen Ressourcen optimal zu nutzen.


Symposium Angewandtes Coaching

18. September 2015 | 9.00 bis 17 Uhr | Zürich
Referenten: Marcel Meier, Thomas Freitag, Michael Gilgen, Ray Popoola, Dr. Peter Szabo, Bernhard Moestl, Dr. Sonja Radatz
Weitere Infos und Anmeldung: www.ipc-akademie.at

    Mindgroup - Mentales Coaching

    Stamp­fen­bach­strasse 42, 8006 Zürich, Schweiz
    +41 44 586 0848
    [email protected]mindgroup.ch
    www.mindgroup.ch

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