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Die Crowd und Jury des ideenkanals haben gewählt: Die 20 Ideen für das Ideencamp stehen fest

Die Crowd und Jury des ideenkanals haben gewählt: Die 20 Ideen für das Ideencamp stehen fest

12. April 2017 | 08:38 Autor: ideenkanal Österreich, Liechtenstein

Vaduz (FL) Es war ein knappes Rennen beim Förderwettbewerb ideenkanal: Jetzt steht fest, welche 20 Ideen beim Ideencamp ihr Projekt präsentieren dürfen. Dabei ist eine vielfältige Themenlandschaft entstanden: Von der Lebensmittelherstellung aus Hanf über einen alternativen Kindergarten bis hin zum bedingungslosen Grundeinkommen ist alles dabei.  

Es zählte jede Stimme: Insgesamt stimmten 2’273 Fans online für ihre Lieblingsidee ab und sicherten somit zehn Ideen ihren Platz beim Ideencamp. Zehn weitere Ideen wählte die Jury der Stiftung des ideenkanals aus. Aus den 50 Ideen, die beim ideenkanal eingereicht wurden, konnten sich somit 20 für das Ideencamp qualifizieren. Diese können sich am ersten Abend des viertägigen Ideencamps den Mentoren und dem Publikum präsentieren und erhalten so die Chance auf fachliche und finanzielle Unterstützung. Die 13 Ideengeber aus Liechtenstein haben es nicht weit zum Ideencamp, vier sind aus Österreich dabei, zwei aus der Schweiz und ein Ideengeber reist aus Deutschland an.

Tausende Fans stimmten ab
Mit 243 Stimmen konnte das Projekt „Lebensmittel der Zukunft: Hanf“ online am meisten Fans überzeugen. Carlo Weber möchte zusammen mit seinem Team Hanf als Nutzpflanze bekannt machen und neuartige Lebensmittel auf den Markt bringen. Der Bereich nachhaltige und regionale Lebensmittel sowie das Thema Umwelt liegen im Trend. So möchte Salah Hamzha, Student an der Universität Liechtenstein, Liechtenstein in ein CO2-negatives Land verwandeln. Carl Batliner hat es sich zum Ziel gemacht, die Hanflegalisierung im Land in Angriff zu nehmen, um eine nachhaltige Einnahmequelle zu schaffen. Des Weiteren sind auch in diesem Jahr wieder einige Nonprofit-Projekte mit dabei, wie beispielsweise der Fuchsbau, ein alternativer Kindergarten oder Freestylekurse für Jugendliche. Unter den kommerziellen Start-ups möchten zwei Innsbrucker „Alpirinhas“ kreieren, ein Cocktail aus Alpenkräuter. Auch gesellschaftliche Themen werden aufgegriffen: Liechtenstein soll als Testland für das bedingungslose Grundeinkommen genutzt werden und Rosmarie Marxer möchte das Thema Menstruation aus dem Tabubereich holen.
 
Auswahlkriterien der Jury
„Wir sind sehr glücklich über diese breite Vielfalt an Themen und dass so viele Fans hinter den Ideen stehen“, sagt Sandra Fausch, Medienverantwortliche beim ideenkanal und Teil der Jury. Es sei kein einfacher Job gewesen, bei dieser grossen Auswahl an spannenden Projekten zehn Ideen auszuwählen. Ein Kriterienkatalog gewährleistete ein faires und ausgewogenes Auswahlverfahren. Es hatten diejenigen Ideen eine Chance, bei denen der ideenkanal sinnvolle Unterstützung bereitstellen kann. Ausserdem wurde darauf geachtet, inwiefern sich die Mentoren noch einbringen können, ob Crowdfunding eine passende Finanzierungsmethode ist und wie hoch das Engagement der Ideengeber während der gesamten Bewerbungsphase war.
 
Ticketverkauf für Besucher gestartet
Wer die Ideengeber und Mentoren live erleben, mitfiebern und mit ihnen feiern möchte, kann sich Tickets für die drei Abendveranstaltungen vom 18. bis 20. Mai 2017 in der Stein Egerta reservieren. Am ersten Abend werden die Ideengeber ihre Vorhaben der Öffentlichkeit und den Mentoren präsentieren. Am zweiten Abend folgt die erste “Fuckup Night Liechtenstein”, bei der die Mentoren von ihren grössten und lehrreichsten Misserfolgen berichten. Ausklingen wird das Ideencamp mit einer grossen Galanacht mit Live-Konzerten und kulinarischen Köstlichkeiten. Mehr Informationen sind unter ideenkanal.com/tickets zu finden, wo auch die Reservierung erfolgt.

Die Ideen im Überblick:   

  • Hanf-Lebensmittel der Zukunft von Adrian Hirt
  • Zerocarbon FL von Salah Hamsa
  • Alpirinha von Sebastian Schügers
  • unser Grundeinkommen von Lydia Etzlstorfer
  • Mobile Massage von Krisztina Näf
  • Freestylekurse von Rafael Gstöhl    
  • Inklusion von Ursula Marxer
  • Taschengrill von Severin Guérig
  • Vergebung von Hubert Noser
  • der Autospätkauf von Cynthia Lind
  • Lebensmittel direkt und regional von Gerhard Eller
  • Hanf- Legalisierung in Liechtenstein von Carl Batliner
  • Rhibuvette von Ralph Büchel
  • besonderes Souvenir Liechtenstein von Sophie Frick
  • Learn and Replace von Agnese Abolina   
  • Memore Box von Manouchehr Shamsrizi
  • Green Tricycle von Denise Campitelli   
  • Fuchsbau von Elias Kindle
  • der Schnuller von Nicole Nipp   
  • Mein Zyklus. Mein Potenzial von Rosmarie Marxer
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