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(Foto: Universität Liechtenstein)

Drittes Campus Gespräch der Universität Liechtenstein: "Mein Glück, dein Glück, unser Glück?"

20. November 2015 | 09:10 Autor: Universität Liechtenstein Österreich, Liechtenstein

Vaduz (FL) Mit dem 3. Campus Gespräch am 18. November 2015, das die Frage nach dem „eigenen Beitrag zu Glück und einem guten Leben“ stellte, endete die diesjährige Reihe der Campus Gespräche an der Universität Liechtenstein. Vier Podiumsgäste aus Österreich, Deutschland und der Schweiz stellten ihr professionelles Engagement für das Gemeinwohl vor.

Ehrenamtliches wie berufliches Engagement für das Gemeinwohl hat in Liechtenstein einen hohen Stellenwert. Die Moderatorin der Campus Gespräche, Claudia Schanza, erklärte in ihrer Begrüssung, dass für die Podiumsrunde des 3. Campus Gesprächs bewusst ausländische Gäste eingeladen wurden, um einen „inspirierenden Austausch zu ermöglichen“.

Pate, Mentor, Coach und Autor Maja Graf, Innovage und Generationenakademie (Schweiz), Helena von Känel, Rock your Life! Schweiz, und Bernd Schüler, biffy Berlin, zeigten mit ihren unterschiedlichen Generationenprojekten, dass alle Altersklassen als Mentor, Pate oder Coach gefragt sind. So sind es bei Rock your Life! Studentinnen und Studenten, die Oberstufenschülerinnen und -schüler auf ihrem Weg in die Lehre begleiten, bei biffy hilft die mittlere Generation Kindern in benachteiligten Lebenssituationen auf ihrem persönlichen wie schulischen Weg und in der Generationenakademie geben frisch Pensionierte ihr Wissen als Projektberaterinnen und -berater weiter. Der ehemalige Chefarzt des Triemli-Spitals Zürich und Extrembergsteiger Oswald Oelz aus Österreich lässt in seinen Büchern seine Leser an seinem Erfahrungsschatz teilhaben und hatte für das Publikum einen ganz konkreten Rat: „Finden Sie Ihr Glück in Ihrer Tätigkeit – sonst machen Sie etwas falsch in Ihrem Leben! Etwas intensiv tun, bringt Glück – wer nur herumsitzt, vor sich hin schwelt, der brennt aus.“

In der anschliessenden Gesprächsrunde mit allen Besucherinnen und Besuchern wurde unter anderem diskutiert, ob „man andere zum Glück zwingen“ darf und welche Wechselbeziehung zwischen dem eigenen Wohlbefinden und dem Engagement für das Wohl anderer besteht. Der Abend fand seinen Ausklang bei einem Apéro und angeregten Gesprächen.

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